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Projekt Management und Organisatorisches Change Management


Es ist kaum zu glauben aber die erste offizielle Nennung von Projekt Management reicht auf das Jahre 1954 zurück. Der amerikanische General Bernard Schriever benannte die Methode des "kritischen Pfades", und 1962 wurde ein Projekt mit dem Projekt-Strukturplan (PSP) in kleinere, überschaubare Teile zerlegt. Projekt Management hat sich seit dieser Zeit optimiert und etabliert, und ist als Standard-Methode für die Umsetzung abteilungsübergreifender Veränderungsvorhaben (Changes) in Organisationen nicht mehr wegzudenken.

Auch wenn der Ursprung der Methode des Organisatorischen Change Managements (OCM) sogar auf 1930 zurückführt, hat dessen volle Blüte erst durch die Erkenntnisse der Psychologie in den vergangenen 10-15 Jahren gewinnen können. Denn Organisatorisches Change Management von heute behandelt nicht nur die Resilienz der Organisation, sondern auch die Resilienz der handelnden Personen. Es geht also mehr denn je um die Einstellungen, um Zu- und Vertrauen, Verständnis, persönliche Umsetzungsfähigkeit, und anderes. Dies alles sind kaum messbare Faktoren, jedoch sind sie maßgeblich für den Erfolg eines Projektes.


Dennoch ist Organisatorisches Change Management kein Trainingsteil bei sehr namhaften Projekt Management Trainings. Wie sagt man gerne in der IT: 99% richtig gemacht ist 100% falsch gemacht. Eine etwas harte Formulierung, denn wenn Menschen handeln gibt es keine Perfektion, jedoch hilft ein perfektes Projekt Management nicht, wenn Organisatorisches Change Management kein Teil des Gedankengutes ist. Diese unterschiedlichen, sich ergänzenden Kompetenzen sind ein untrennbares Duo (geworden).

Öfters wird die Frage gestellt, ob Organisatorisches Change Management wirklich jedes Projekt begleiten sollte - meine Antwort lautet ganz klar unklar - das kommt darauf an. Die Vergangenheit beweist uns, dass "brachiales Durchsetzen" unternehmerische Erfolge bringen kann, dabei negative Konsequenzen in Kauf nehmend. Stichwort "Management by Excel". Auf dem "digitalen Papier" sieht das Ergebnis häufig ganz gut aus. Oder, aus der Adler-Perspektive betrachtet.

Die Gegenfrage lautet eigentlich - wollen Sie das? Und was ist das gelieferte Qualitätsniveau, dass Sie sich wünschen? Gut, flexibel, kreativ und zeitgemäß genug für den:die digitalen Kunden:in von heute?

Organisatorisches Change Management kann ein großes Umdenken in der Führungsebene und in der Organisation mit sich bringen. Es könnte Silos auflockern, abteilungsübergreifende Zusammenarbeit optimieren, Resilienz in der veränderlichen Zeit von heute entwickeln helfen, und ein großes Potential - nämlich die Kreativität der Mitarbeiter:innen - nutzbar machen. Es macht Umsetzungsvorhaben (Changes) leichter, nachhaltiger, und qualitätvoller.

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